| Hanns-Josef Ortheil und die große Liebe |
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Lesung mit Hanns-Josef Ortheil im Rahmen der Literaturmatinee „Erste Liebe - letzte Liebe“ am 13. März im Koblenzer Stadttheater KOBLENZ. Im Rahmen der diesjährigen Literaturmatinee am 13. März, 11 Uhr, im Theater der Stadt Koblenz wird Hanns-Josef Ortheil aus seinem im Jahr 2003 erschienenen Roman „Die große Liebe“ lesen. „Mit Hanns-Josef Ortheil haben wir einen hochkarätigen Autor zur Mitwirkung gewinnen können, der nicht nur das Motiv der Liebe literarisch bearbeitet hat, sondern der auch tief mit der Region verwurzelt ist“, freuen sich Dr. h.c. Karl-Jürgen Wilbert und Hubert Scherer, Vorsitzende des Freundeskreises der Universität in Koblenz und des Stadttheaters, über die Beteiligung des Schriftstellers. Hanns-Josef Ortheil studierte Musikwissenschaften, Philosophie und Germanistik in Mainz, Rom, Göttingen und Paris. Das Studium schloss er 1976 mit einer Promotion ab. Nach Assistententätigkeit am Deutschen Institut der Universität Mainz, ist er seit 1990 Dozent für „Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus“ an der Universität in Hildesheim. Für diesen Studiengang erhielt er 2002 die erste Professur in Deutschland. Hanns-Josef Ortheil wurde für seine Arbeiten unter anderem mit dem Aspekte-Literaturpreis, dem Thomas-Mann-Preis der Stadt Lübeck und dem Georg.-K.-Glaser-Preis ausgezeichnet. Der 1951 in Köln geborene Autor lebt heute in Stuttgart und in Wissen im Westerwald, wo sein Elternhaus steht. In seinem Roman „Die große Liebe“ beschreibt Ortheil die leidenschaftliche Liebe eines Paares, das sich an in Italien kennen lernt. Er, ein deutscher Fernsehredakteur, der dort für einen Film recherchiert, hat sich gerade aus einer Beziehung gelöst. Sie ist Meeresbiologin und verlobt. Trotz der Umstände können sie ihre Gefühle zueinander nicht unterdrücken. Sie geben schließlich alle Widerstände auf und erleben in der Entscheidung füreinander ungekannte Dimensionen. Liebesglück und Leid - Damals und Heute Neben Hanns-Josef Ortheil lesen bekannte Schauspieler des Theaters Texte aus dem Spannungsfeld zwischen erfüllter und enttäuschter, alter und junger Liebe. Zu den ausgewählten Autoren gehört der Ehrenbreitsteiner Clemens Brentano. Aber auch die Gegenwartsliteratur kommt zum Zug. Der in der Pfalz lebende Syrer Rafik Schami beschreibt in „Die dunkle Seite der Liebe“ die Schwierigkeiten einer ersten großen Liebe, die vom sozialen Umfeld nicht akzeptiert wird – eine moderne Romeo und Julia-Geschichte. Musikalisch umrahmt werden die Lesungen mit Liedern von Richard Strauß ( 1864-1949) nach Gedichten von Clemens Brentano. Die Freundeskreise der Universität und des Stadttheaters danken den Sponsoren der Literaturmatinee, insbesondere dem Hauptsponsor, der Volksbank Koblenz Mittelrhein, sowie der Signal Iduna Versicherung. Karten für die Literaturmatinee gibt es unter Tel.: 0261/ 129-2840 und -2841.
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