| Auf Dornen oder Rosen hingesunken? |
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Literaturmatinee „Erste Liebe - letzte Liebe“ am 13. März im Koblenzer Stadttheater - Hanns-Josef Ortheil zu Gast - Vorverkauf hat begonnen KOBLENZ. Gibt es nach der ersten auch eine letzte Liebe oder ist die erste auch immer die letzte Liebe? Ist das überschäumende Glück einer jungen Liebe von Dauer? Die am 13. März, 11 Uhr stattfindende Literaturmatinee des Freundeskreises der Universität und des Freundeskreises des Stadttheaters, der Universität in Koblenz und des Stadttheaters greift diese und ähnliche Fragen auf und hofft auf Antworten aus der Literatur der Romantik bis zur Gegenwart.„Wir haben auch in diesem Jahr ein hochkarätiges Programm zusammengestellt, das dem hohen Niveau literarischen und künstlerischen Schaffens in der Region Koblenz Rechnung trägt“, sind sich die Vorsitzenden der Freundeskreise von Universität und Stadttheater, Dr. h.c. Karl-Jürgen Wilbert und Hubert Scherer, einig. Liebesglück und Leid von der Romantik bis heute
Literaturwissenschaftlerin Dr. Helga Arend und Dramaturg Stefan Kroner
haben in diesem Jahr das literarische Programm aus dem Spannungsfeld
zwischen erfüllter und enttäuschter, alter und junger Liebe
zusammengestellt. Dabei werden Texte der Romantik zeitgenössischen
Betrachtungen gegenübergestellt und von bekannten Schauspielern des
Theaters interpretiert. Zu den ausgewählten Autoren gehört unter
anderem der Ehrenbreitsteiner Clemens Brentano, der im Liebesrausch an
seine erste große Liebe, die acht Jahre ältere Sophie Mereau, schrieb:
„... ich bin krank, und kein Mensch auf Erden kann helfen, als du.“Aber
auch die Gegenwartsliteratur kommt zum Zug. Der in der Pfalz lebende
Syrer Rafik Schami beschreibt in „Die dunkle Seite der Liebe“ die
Schwierigkeiten einer ersten großen Liebe, die vom sozialen Umfeld
nicht akzeptiert wird – eine moderne Romeo und Julia-Geschichte.
Musikalisch umrahmt werden die Lesungen mit Liedern von Richard Strauß ( 1864-1949) nach Gedichten von Clemens Brentano.
Zu Gast: Hanns-Josef Ortheil
„Mit Hanns-Josef Ortheil haben wir einen hochkarätigen Autor zur
Mitwirkung gewinnen können, der nicht nur das Motiv der Liebe
literarisch bearbeitet hat, sondern der auch tief mit der Region
verwurzelt ist“, freuen sich Dr. h.c. Karl-Jürgen Wilbert und Hubert
Scherer über die Beteiligung von Hanns-Josef Ortheil, der für seine
Arbeiten unter anderem mit dem Thomas-Mann-Preis der Stadt Lübeck und
dem Georg.-K.-Glaser-Preis ausgezeichnet wurde. Der 1951 in Köln
geborene Autor lebt in Stuttgart und in Wissen im Westerwald, wo sein
Elternhaus steht. Ortheil wird aus seinem Buch „Die große Liebe“
lesen.Kulinarischer GenussNach dem kulturellen erwartet die Besucher
ein kulinarischer Genuss. Im unteren und oberen Foyer des Theaters ist
aufgrund der positiven Rückmeldungen aus dem vergangenen Jahr wieder
eine „Straußwirtschaft“ eingerichtet. Die Jungwinzer und die
Schröterzunft Winningen schenken Moselwein aus und bewirten die Gäste
mit herzhaften „Hausmacherbroten“. Unterstützt werden sie dabei von der
Winzertanzgruppe Winningen. Die Schröter waren früher dafür zuständig ,
verkaufte Weinfässer aus den Kellern der Winzer zu „schroten", das
heißt auf Wagen zu transportieren und auf Schiffe zu verladen.
Die Freundeskreise der Universität und des Stadttheaters danken den
Sponsoren der Literaturmatinee, insbesondere dem Hauptsponsor, der
Volksbank Koblenz Mittelrhein, sowie der Signal Iduna Versicherung.
Der Vorverkauf für die Literaturmatinee läuft bereits, Karten gibt es unter Tel.: 0261/ 129-2840 und -2841.
Weitere Informationen zur Literaturmatinee, |