| Vorbereitungen zur Moselmatinee sind in vollem Gange |
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Moselort Lehmen beteiligt sich mit besonderem Rahmenprogramm an der Literaturmatinee am Sonntag, 14. März 2004 KOBLENZ. „Ich freue mich besonders über das große Engagement einiger Lehmener Winzer und Bürger, die sich von der Idee einer Moselliteraturmatinee anstecken ließen und sich sofort bereit erklärten, der Veranstaltung moselländischen Charme zu verleihen“, lobt Karl-Jürgen Wilbert, Vorsitzender des Freundeskreises der Universität in Koblenz, als Veranstalter der Matinee den persönlichen Einsatz von Winzern, Weinkönigin und Razejungen aus Lehmen. Das Team traf sich mit Dramaturgin Hilke Bultmann und Literaturwissenschaftlerin Dr. Helga Arend, die beide verantwortlich für das Programm zeichnen, zu einem Planungsgespräch im Theater der Stadt Koblenz. Die am 14. März stattfindende Literaturmatinee ist eine Kooperation des Freundeskreises der Universität, des Stadttheaters Koblenz und seines Freundeskreises sowie der Universität in Koblenz. Kultureller und kulinarischer Genuss Das literarische und musikalische Programm für die Moselliteraturmatinee steht bereits fest: Dr. Helga Arend und Hilke Bultmann haben eine Mischung aus Texten und Liedern zusammengestellt, die den Zuschauer die poetische Kraft und Leidenschaft, die Natursehnsucht und Begeisterung, die Künstler mit der Mosel verbinden, erleben lassen. Nach dem kulturellen erwartet die Besucher ein kulinarischer Genuss. Thomas Nickenig und Helmut Deis, beide Winzer aus Lehmen, schenken in der „Straußwirtschaft“ im oberen und unteren Foyer des Theaters Moselwein aus und bewirten die Gäste mit herzhaften „Hausmacherbroten“. Der Service liegt in den Händen der „Lehmer Razejungen“. Razejungen und Weinkönigin „Es ist eine gute Sache für die ganze Region und nicht zuletzt auch Werbung für unseren guten Lehmener Wein“, freut sich Klaus Heidger, Ortsbürgermeister von Lehmen, über die Moselliteraturmatinee und erklärt die Traditionsfigur des Razejungen: „Der Ursprung geht zurück in die 20er Jahre dieses Jahrhunderts, als viele junge Männer auf der Suche nach Arbeit den Sommer im Sauerland verbrachten. Im Winter nach Lehmen zurückgekehrt, trugen sie, um sich etwas Geld hinzuzuverdienen, in geflochtenen Körben (den so genannten Razen) Mist zur Düngung auf die Weinberge. Die Tradition wurde in den 70er Jahren wieder aufgegriffen und seitdem ist der „Razejung“ Symbolfigur des Lehmener Weinfestes.“ Auch Daniela II., die Ortsweinkönigin von Lehmen, konnte zur Mitwirkung gewonnen werden. „Die Idee dazu hatten einige Lehmener Bürger, der Freundeskreis hat diese Idee gerne aufgegriffen“, erläutert Karl-Jürgen Wilbert. Karten zur Literaturmatinee am 14. März, 11 Uhr, gibt es an der Theaterkasse sowie unter Tel.: 0261/ 129-2840 und -2841. Weitere Informationen und Anmeldungen, Freundeskreis der Universität in Koblenz, c/o Handwerkskammer Koblenz, 56063 Koblenz, Tel.: 0261/398-221, Fax: -994, E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können |